Montag, 30. April 2007

Die Schifffahrtsmärkte boomen!


Ja, man liest es seit Jahren: Die Schifffahrtsmärkte boomen! Und doch ist kein Ende in Sicht. Nach einer gesunden Konsolidierung nehmen die Containerschiff-Charterraten den Steigflug wieder auf, siehe Grafik.


Tankschiffe der Panamax-Größe, vor knapp zwei Jahren mit einer täglichen Rateneinnahme von USD 17.500/Tag prospektiert, erzielten im bisherigen Durchschnitt des laufenden Jahres USD 37.000/Tag. Mehrzweckfrachtschiffe konnten ihr Ratenniveau innerhalb eines Jahres glatt verdoppeln. Der weltweit größte Schiffbauer Hyundai hat seinen Gewinn im letzten Jahr vervierfacht! Und trotz der hohen Neubaupreise erzielen heute fünf Jahre alte 2nd-Hand-Schiffe aufgrund ihrer sofortigen Einsatzfähigkeit höhere Preise als Neubauten. Überplanmäßige Ausschüttungen von 20 % p.a. und mehr (quasi steuerfrei, versteht sich) sind bei bestehenden Schiffsbeteiligungen heute keine Besonderheit mehr.

Doch was bedeute das ? Kann man da noch "irgendwie reingehen" oder sollten man sein Geld lieber in den DAX investieren ? - Klare Antwort: Ja! Investieren Sie in die Schiffahrt, denn damit investieren Sie in die Globalisierung. Und die schreitet unaufhaltsam voran, unabhängig vom Börsenverlauf.

Finanzmathematische Untersuchungen ergaben eine Korrelation von nur 0,06 zwischen dem Verlauf des DAX und der Performance historischer Schiffsfonds. Das bedeutet, dass die wirtschaftliche Entwicklung von Schiffsfonds völlig unabhängig vom Verlauf der Börsen ist. Schiffsfonds eignen sich deshalb auch hervorragend zur Risikodiversifizierung und Ertragsverstetigung bei aktienlastigen Anlageportfolios.

Seit nunmehr 20 Jahren fordere ich meine Kunden auf, in Schiffe zu investieren, vor, während und nach dem allgemeinen Boom dieser Beteiligungsform. Und zu jedem Zeitpunkt sind sie damit besser gefahren als mit Immobilien-, Windkraft-, Flugzeug- oder was-auch-immer Fonds, rückblickend auch während der beiden Ratenkrisen in den Jahren 1998 und 2002. Und natürlich auch besser als mit jedem seriös diversifizierten Börsenportfolio.

Auszug aus dem "Executive Summary" einer systematischen Analyse von historischen Schiffsfonds, durchgeführt von der Analysegesellschaft Fonds-Media: "Historische Schiffsfonds brachten den Anlegern bei relativ hohen Schwankungen durchschnittliche Renditen von ca. 32% p.a. [...] Die schwächsten Renditen entfallen auf die Emissionsjahre in den siebziger und achtziger Jahren. Das niedrigste Ergebnis in den neunziger Jahren lag bei einer Jahresrendite von rund 19%." Nach Steuern, netto, versteht sich. Kann man es sich da leisten, keine Schiffsfonds (mehr) zu zeichnen ?


Keine Kommentare:

Kommentar posten