Dienstag, 20. März 2007

Schweiz bleibt hart



Wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) berichtete, traf sich der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz heute mit seinem deutschen Amtskollegen Peer Steinbrück in Berlin. Die Schweizer Praktiken ermöglichten es, «ganz gezielt Konzerne aus Deutschland abzuziehen und damit auch Arbeitsplätze», so Steinbrück. Er wandte sich damit insbesondere gegen Steuerprivilegien einzelner Schweizer Kantone für Holding-Gesellschaften. „Für die Schweiz gebe es nichts zu verhandeln“, erwiderte Merz. Dem Verhaltenskodex der EU-Staaten zur Unternehmenssteuerung erteilte er dabei eine klare Absage. «Es gibt überhaupt keinen Grund, sich an diesem Kodex zu orientieren.»

Doch nicht nur für Konzerne, sondern auch für mittelständische Unternehmen und für betuchte Privatpersonen gibt es im Zusammenhang mit den Alpenstaaten interessante steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. In der Praxis müssen weder der Geschäftssitz noch die Produktionsstätte und auch nicht der private Wohnsitz in die Schweiz verlegt werden. Es ist notwendig, sich eines ortsansässigen, renommierten Dienstleistungsunternehmens zu bedienen, das die benötigten internationalen Treuhand- Notar und Steuerberatungsdienste aus einer Hand liefert. Das muss kein Vermögen kosten, denn es gibt entsprechende kostengünstige Komplettangebote.



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